Stephan Kampwirth

interview by cris// photo by anatol kotte // „Bei jedem Projekt muss es eine große Begeisterung für den Film und das Team geben. Zumindest habe ich es noch nicht geschafft, so abgebrüht zu sein, dass ich Filme nur auf einer Arschbacke mache …“

1. Besondere Menschen, besonderes Schaffen, besondere Orte; das ist womit wir uns in unserem Blog auseinandersetzen. Liebenswerte Perlen mit Seele. Auch ihr habt euch für die Premiere deiner letzten beiden Filme „Junges Licht“ und „Agnes“ einen kleinen aber feinen Platz ausgesucht, das Abaton Kino in Hamburg. Warum gerade das und nicht das große Premierenkino in Berlin?

Ich finde das Abaton Kino in Hamburg einfach großartig. Es ist nicht umsonst seit Jahren eines der besten Programmkinos – manche sagen auch das beste – in Deutschland. Bevor der Verleih überhaupt tätig werden konnte, habe ich einfach den Programmchef Matthias Elwardt vom Abaton angesprochen: „Ey, ich möchte, dass der Film in diesem Kino läuft.“ Der Filmverleih war etwas irritiert. Es ist ja überhaupt nicht die Aufgabe eines Schauspielers, sich um das Wo und Wie zu kümmern. Aber ich habe einen besonderen Bezug zu diesem Kino und die beiden Filme, „Junges Licht“ und „Agnes“, sind keine kommerziellen Blockbuster-Wahnsinnsfilme, sondern kleine Arthaus-Produktionen. Die passen nunmal in den Kontext vom Abaton. Im Ruhrgebiet läuft „Junges Licht“ natürlich im Cineplex, da gehen viel mehr Menschen rein. Mit seinen nur 40 Kopien zählt dieser Film jetzt schon zu den erfolgreichsten in Deutschland und das freut mich besonders.

Diese Wertschätzung, oder diesen Erfolg wünsche ich mir natürlich auch für „Agnes“.

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2. Agnes ist ein kleiner feiner Film, eher anspruchsvoll als gefällig. Dennoch findet er Beachtung und bekommt Auszeichnungen auf mehreren Filmfestivals. Was macht den Reiz aus, an so einem Projekt mitzuwirken? Was macht es zu einem Herzensprojekt?

Es ist vor allem immer erst mal die Rolle. Ich war von dem Roman von Peter Stamm schon begeistert, bevor ich gehört habe, dass er überhaupt verfilmt werden soll. Das Drehbuch hat mich dann absolut beeindruckt, es kommt mit ganz wenig aus; kein überflüssiges Wort, kein „chi-chi“. Es ist auf eine ganz eigenartige Weise ehrlich und tief traurig. Da stehen zwei Menschen im Zentrum, die unglaublich einsam sind. Und ich glaube, dass ich davon etwas verstehe, ohne selber einsam zu sein. Ich habe eine Familie, alles wunderbar, ich bin ganz toll groß geworden, aber ich weiß irgendwas darüber. Das hat mit Verlust zu tun, mit der Angst vor Verlust und das kenne ich — wie und warum auch immer.

Bei dem Drehbuch ging mir einfach eine Welt auf. Es ist selten, dass man das Gefühl hat, nichts ist falsch. Der Regisseur Johannes Schmid ist zudem ein ganz wunderbarer Mensch, er hat bereits zwei Kinderfilme gemacht,  von denen ich bei einem mitgespielt habe, „Die blöde Mütze“, ein berührender Film. Zu Anfang irritierte es mich schon ein wenig, das gerade er diesen Film macht. Johannes ist eigentlich eher so ein Bayrischer Urtyp, keine Berliner Schule, die man für so einen Film erwartet hätte. Aber es war genau richtig, dass Johannes das gemacht hat, einfach weil er begeistern kann und fühlbar das Thema versteht, um das es bei dem Film geht: Liebe und Einsamkeit.

Bei jedem Projekt muss es eine große Begeisterung für den Film und das Team geben. Zumindest habe ich es noch nicht geschafft, so abgebrüht zu sein, dass ich Filme nur auf einer Arschbacke mache. Klar gibt es Drehbücher, bei denen man weiß, das ist jetzt nicht das Gelbe vom Ei. Aber ich muss ja schließlich auch Miete zahlen. Und Begeisterung begeistert – auch mich. Dann begreift man: Der Moment ist alles! Wenn ich vor der Kamera stehe oder auf der Bühne, kann ich gar nicht weniger als 100 Prozent geben. Sonst würde ich verraten was ich mache. Das hat sich bei diesem Film wieder bestätigt. Ein richtig gutes Drehbuch, ein großartiger Regisseur und ein Weltklasse-Kameramann. Ich finde ihn und seine Bildsprache einfach nur fantastisch. Das alles ist das Material aus dem nachhaltige Bilder entstehen.

 

3. Du bist am Set in einer Arbeitsblase. Da hast du keine Ahnung was dabei herauskommt, sondern bestimmt nur eine Vermutung, oder?

Ja, natürlich. Ich bin sehr gespannt was mit dem Film „Agnes“ passiert, ob das wirklich jemanden interessiert. Es ist ja kein eingängiger Film. Man müsste dem Publikum eigentlich viel mehr solcher Filme zumuten. Peter Stamm selbst findet den Film schon mal sehr gut, er war oft beim Dreh mit dabei. Das ist eigentlich schon ganz lustig, wenn der Schriftsteller wie ein Verlorener an einem wuseligen Set steht. Das ist einfach nicht die Welt, in der er sich sonst bewegt.

 

4. Macht es für dich einen Unterschied, ob du in einem Film nach einer Romanvorlage spielst oder einem, der direkt für die Leinwand oder den Bildschirm geschrieben wurde?

Ein bisschen, man arbeitet ja gegen ein Bild, das schon in den Köpfen ist. Allein der Spielort. Agnes spielt in der Romanvorlage in den USA, was mit deutschen Schauspielern in einem so kleinen Kontext nicht zu machen ist. Da wir uns auch in den Dialogen ganz nah an das Buch halten schielt man da natürlich immer wieder hin. Das habe ich jetzt noch nie so gesagt, aber irgendwie steckt für mich in meiner Rolle ganz viel von Peter Stamm als Mensch drin. Wenn man das weiß, hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man geht ganz drauf ein — dann schaue ich mir Peter Stamm an und versuche ein Psychogramm von ihm zu machen  – oder man macht das gar nicht. Weil es dann auch gar nicht das Thema ist, ob er das selbst ist. Das beantwortet jetzt nicht ganz deine Frage, aber… nein!

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5. Bei AGNES geht es um „Das Projekt der Liebe“ oder den „Versuch, eins zu werden“— Was nimmst du für dich aus dieser Geschichte mit?

Ich glaube, dass eine Art von Dramatik in jeder Liebe steckt. Diesen Kampf im Kleinen damit hat jeder, und das macht uns verletzbar. Es gibt ja keine „Alles klar, das ist Liebe“-Definition. Trotz oder weil Liebe so groß ist, ist sie ein Prozess, in dem sich vieles permanent verändert. Ich habe jetzt mit fast 50 Jahren das Gefühl, ein bisschen zu wissen, was sie ist und das hätte ich mit 20 nicht sehen oder spüren können. Das ist auch die Geschichte des Films, da gibt es eine ganz junge Frau und einen Mann um die 50. Das ist per se nicht einfach. Es gibt eine Szene im Film, in der sie ihn fragt, ob er glücklich ist. Es ist ein ganz schöner Moment, auf der Decke, nackt am See. Er wirkt zwar sichtbar zufrieden, aber es herrscht keine richtige Klarheit zwischen ihnen.

ER: Ja, ja ich glaube schon….

SIE: Was macht eigentlich dein Roman, kommst du weiter, sonst schreibe doch über uns…

ER: Glück macht einfach keine guten Geschichten!

 

6. Wie wählt man die Perlen aus dem Angebot an Film- und Bühnenrollen aus?

Wenn man einigermaßen wach ist, entwickelt man einen Blick dafür. Ich habe da eigentlich keinen großen Einfluss drauf. Die Rollen kommen auf einen zu, sie wählen dich aus, und das ist ein großes Glück.


7. Du musst dich immer wieder intensiv in eine Figur hineinarbeiten, sie lebendig machen und dann wochenlang in ihre Welt eintauchen. Wie wirst du die Rolle wieder los?

Das ist eine schwere Frage, und ich werde oft danach gefragt. Mein Gradmesser ist meine Familie, vor allem meine Frau. Sie spiegelt mich und bringt mich wieder runter. Eine Rolle ganz leben kommt sicher auch mal vor, und ich bewundere Kollegen, die das immer tun, aber das bin nicht ich. Es gibt einfach unterschiedliche Arbeits- und Herangehensweisen. Ich brauche zwar auch einen gewissen Adrenalin-Pegel, ich darf mich also nicht zu wohl fühlen. Wenn ich denke, es fühlt sich gut an, jetzt stimmt für mich alles, dann ist es meist in Wirklichkeit ganz schrecklich. Du musst dich zurücknehmen und erinnern, was oder wer deine Rolle ist. Man muss sicher absolut wach sein. Aber der Trick dabei ist es, zu schaffen, nicht zu denken, dass man spielt. Erst dann erreichst du eine Wahrhaftigkeit. Das ist schwer, und aus meiner Sicht geht das nur, wenn man total bei sich und entspannt ist. Dabei entstehen Subtexte, die überhaupt nichts mehr mit der Situation zu tun haben. „Currywurst im Kopf „, während man die Filmpartnerin im Arm hält. Das macht es spannend. Du musst imaginieren.

 

8. Du hast insgesamt sieben Absagen von Schauspielschulen bekommen, eine abgebrochene Lehre als Schreiner und dennoch bist du heute ein erfolgreicher deutscher Schauspieler. Du scheinst ein hartnäckiger Typ zu sein, wenn du etwas erreichen willst. Siehst du das auch so?

Von außen betrachtet ist das wohl so. Ich habe da etwas gefunden, was ich unbedingt machen möchte. Was für ein Glück, Hammer! Das war mir damals noch nicht so klar. Damals ging es mir eher um einen Benefit. Als Siebzehnjähriger steht man plötzlich auf der Bühne, und du bekommst eine Aufmerksamkeit von Menschen, die dich vorher nicht gesehen haben — das ist schon toll.

Dann habe ich die Prüfung an einer der ältesten Privatschulen Deutschlands, dem Hamburger Schauspielstudio Frese, gemacht und dachte, das ist eher „zweiter Klasse“: An der staatlichen schaffst du es nicht, und die private muss dann auch noch von Vatern’s Geld bezahlt werden. Bei der Aufnahmeprüfung, die damals sogar im Wohnzimmer stattfand, stand ich mit schlotternden Knien vor den Prüfern und sagte wirklich: „Sie wollen doch nur mein Geld.“ Daraufhin entgegnete mir ein Dozent: „Ich glaube, Sie sind hier falsch“. Ich bin dann raus, letztlich wieder rein und habe mich entschuldigt. Nein, ich bin da echt zu Kreuze gekrochen, ich war damals dreiundzwanzig. Im Endeffekt war es ein großes Glück, dass ich bei dieser Schule war. Hier musste ich eigenverantwortlich sein, das war ich vorher nie. Das war genau richtig für mich. Viele Schauspielschulen brechen den Charakter, dein Ego, damit du lernst. Außerdem wurde klar kommuniziert: „Wir bilden für kleine deutsche Stadttheater aus, nicht für die großen Weltbühnen“. Also keine Versprechen. In meiner jugendlichen Arroganz dachte ich: Genau das will ich nicht. Ohne damals zu wissen, was das genau heißt.

 

9. Gehst du denn generell unbequeme Wege?

Ich glaube gar nicht mal, dass ich so ein hartnäckiger Typ bin. Ich bin eher der bequeme Typ. Ich muss nicht immer Stress haben, eigentlich überhaupt nicht.

 

10. Aber bist du denn heute da, wo du dich als Teenager gesehen hast?

Ich weiß nicht. Ich glaub’ ich hab mich als Teenager mit schönen Frauen an der Seite gesehen. Da gab es ein Mädchen, das wollte mich nicht mit dem Arsch angucken. Auf einmal kam sie nach einem Auftritt auf mich zu. Da dachte ich: „Hey, wenn das deinen Beruf ausmacht, ist das krass. Das mach ich.“

 

11. Und wie ging es dann weiter?

Nach der Schauspielschule gab’s ein Angebot aus dem Osten. Schon auf der Fahrt dahin hat sich mir der Magen umgedreht, weil ich da nicht hinwollte. Ich habe mich da einfach nicht gesehen. Ich habe es dann auch abgesagt. Auch wieder mit zitternden Knien, wer sollte mich sonst nehmen? Ich hatte kein anderes Angebot. Das war eine Entscheidung ohne Alternative. Die kam dann aber später. Plötzlich durfte ich an einem der größten deutschen Sprechtheater debütieren, am Schillertheater in Berlin. Das ist einfach so passiert, ohne Vorsprechen. Was ich sagen will: Da ist auch sehr viel Glück dabei.

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12. Die Kunst, ein Individualist zu sein oder das zu tun, was man gerne tut: Wie läuft das im heutigen Filmgeschäft? Du bist als Fernsehschauspieler doch sehr stark von Quoten abhängig. Wie erhält man sich da die Freude am Spielen?

Ich mach’ das nicht für die Quote, sonst wäre ich schon verloren. Ich bin einfach kein Quotenmensch, ich bin ein 23-Uhr-Schauspieler. Den Begriff habe ich übrigens von Matthias Brand geklaut. Ich find das natürlich toll, wenn ich nachts acht Millionen Leute erreiche und der Film ein Produkt ist, hinter dem ich stehe. Aber im Arbeitsprozess selbst interessiert es mich überhaupt nicht. Natürlich bin ich abhängig davon, dass die Leute ins Theater gehen, dass sie meinen Film sehen. Ich habe jetzt für den Film „Agnes“ erstmalig eine Seite bei Facebook eingerichtet, weil mir dieses Projekt am Herzen liegt und ich möchte, dass ihn viele Menschen sehen. Denn gerade solche Filme können nach einer Woche in der medialen Aufmerksamkeitsspanne weg sein, das denkt man gar nicht. Und das wäre so schade. Denn dieser Film hat es so verdient und eine Berechtigung da zu sein.


13. Dieses permanente Bewerten durch Publikum und Presse. Wie kommt man damit zurecht?

Ich habe großes Glück, ich bin echt ein gesunder Kerl. Ich bin nicht naiv, ich kenne die Mechanismen in der Filmbranche schon. Aber ich habe eine gute Konstitution von meinen Eltern mitbekommen. Das hat was mit Werten zu tun, dass man weiß, wo man hingehört. Ich bin verwurzelt. Das rettet mich. Natürlich bin ich stolz, aber ich hab nie abgehoben. Als ich zum Beispiel das erste Mal am Burgtheater engagiert wurde, bin ich mit meinem Kollegen zehnmal die rote Treppe rauf und runter und sagte mir: „Wie cool, das ist mein Theater.“ Mir ist immer bewusst gewesen, wieviel Glück ich habe. Ich habe auch nie den Respekt verloren und freue mich immer noch, dass ich das machen darf. Dahinter steckt aber immer noch die diffuse Angst, dass es morgen keinen mehr interessieren könnte. Ich stelle mich immer wieder zur Disposition, und die Leute sagen mehr, mehr, mehr. Aber irgendwann kommt vielleicht der Moment und sie sagen, wer ist das denn, du kannst jetzt gehen, du hast uns lang genug auf der Nase herumgetanzt. Das kann jederzeit passieren. Ich habe zwar ein Handwerk gelernt, aber der Prozess der Rezeption ist letztlich nicht steuerbar.

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14. Wie gehst du mit dieser Angst um?

Ich schlafe in der Nacht vor dem ersten Drehtag unglaublich schlecht. Ich habe nicht wirklich Lampenfieber, aber ich weiß eben nicht, was da auf mich zukommt. Man fängt an, einen Menschen zu kreieren, der erst in dem Moment entsteht, indem man ihn „macht“. Du fängst also immer wieder mit einem Nichts an, und es geht so lange es geht.

 

15. Ist es aber vielleicht auch deshalb gerade so spannend?

Eine Kamera ist so nahe an dir dran und sieht alles. Und dieser Moment, in dem aus diesem Nichts eine Welt entsteht, das ist das Spannende.


16. „Lange Zeit war dieser Sonnyboy auf Psychopathen ausgelegt“. In diesem Satz stecken gleich zwei Behauptungen. Ist das ein Satz aus der Presse, der dich ärgert?

„Sonnyboy“ kann ich jetzt nicht so viel mit anfangen. Psychopathen sind natürlich spannende Rollen, weil sie vielschichtig sind. Ich finde es schön, dass man mir zutraut, schwierige Charaktere zu spielen. Ich denke mir dann lediglich manchmal: Wie kann ich das eigentlich spielen? Ich bin gutbürgerlich aufgewachsen und erzogen worden. Ich habe aber Lust auf diese Grenzgänger. Nicht weil dieses Andere meine innerste Sehnsucht ist, sondern weil ich dadurch ein Verständnis für die Welt bekomme. Ich denke, ich habe einfach ein generelles Interesse an den Menschen. Als Schauspieler musst du in die Seele der Menschen schauen, beobachten, offen sein.

 

17. Business und Privatleben lässt sich in deinem Beruf schwer trennen. Wie gehen du und deine Familie damit um?

Meine Süße hat nichts mit Öffentlichkeit zu tun, insofern ist das einfacher. Klar, wenn wir über die Straße gehen gibt es Situationen, in denen ich angesprochen werde oder ein Foto gemacht wird, ohne dass ich gefragt werde. Aber das hält sich alles in Grenzen. Katharina hat früher auch hinter der Kamera gearbeitet, von daher weiß sie von den Mechanismen. Das macht es für uns einfacher. Im Privaten haben wir aber auch ganz wenige von diesen Leuten.

 

18. Von welchen Leuten?

Na Schauspieler. Ich genieße es, zuhause einen Ruhepol zu haben.

 

19. Besprichst du eigentlich deine Rollen am Küchentisch? Oder ist das etwas, was du für dich behältst?

Ich kann das, wenn ich angetriggert werde. Aber dann muss man mich auch bremsen. Grundsätzlich halte ich mich da aber sehr zurück, weil das auch unangenehm sein kann. Ich weiß, dass Schauspieler wahnsinnig gerne und gut über sich reden können. Ich habe da aber keine Lust zu.


20. Was wäre eine echte Herausforderung für dich?

Alles liegen zu lassen und für eine längere Zeit weg zu sein. Sich einmal aus dem ganzen System rauszunehmen und auszuhalten, was dann passiert und wie einem Menschen dann begegnen. Am liebsten Alaska, das wäre ein Traum.

 

21. Nenne mir bitte 3 – 5 Begriffe, die dir zu deinem Beruf einfallen.

Spaß. Arbeit. Sehnsucht. Bedingungslosigkeit. Vision.

 

22. Heute mal richtig faul sein. Wie sieht das bei Dir aus?

Gar nichts tun- Hängematte!

 

23. Wie geht es dir heute, bei einer Scala von 1-10?

Sieben

 

…Danke für dein Mitmachen – und dass du uns teilhaben lässt.


Quickreport

1. süss oder salzig? salzig

2. morgens oder abends? morgens

3. mehr ist mehr oder weniger ist mehr? weniger ist mehr

4. lieber allein oder am liebsten mit vielen? am liebsten mit vielen

5. auto oder fahrrad? fahrrad

6. sekt oder selters? sekt

7. berge oder meer? fuck. beides. aber mehr berge.

8. elektro oder pop? pop

9. bleistift oder kugelschreiber? bleistift

10. rom oder hongkong? rom


https://www.facebook.com/agnes.der.film/http://www.jungeslicht.weltkino.de


found // by anatol, text // by cris

stephan// wirkt auf mich einfach unkompliziert. Er baut um sich keine unnahbare „Promiblase“. Er ist einfach da, sitzt einem gegenüber und erzählt frei Schnauze von sich und was ihn bewegt. Er nimmt ernst was er tut, weil er es gerne tut. Stephan gaukelt einem nichts vor, er wirkt mit sich zufrieden und vielleicht ein kleines bisschen selbstverliebt, aber das muss und sollte man auch sein, wenn man von sich und seinem Tun erzählt. 

So ist für mich aus einem Interview wieder eine Begegnung geworden  — tendaysaweek.


 

 

 

 

 


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