Sibilla Pavenstedt

Modedesign

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„Das, was am meisten Energie kostet, ist zu viel Unruhe. Ich liebe die Kombination aus Chaos und Ordnung — Chaos für die Inspiration und Ordnung für Effizienz. Wenn ich das Chaos ordne, bringt das in mir eine Ruhe.


1. „ We love what we do“ ist die Überschrift unseres Blogs – und wir sprechen Menschen an, bei denen wir das von außen betrachtet so sehen. Erzähl uns, was den Reiz und die Liebe ausmacht, die dich
jeden Morgen zur Arbeit trägt?

Es ist wunderschön, zu sehen, wenn etwas wahr wird, das man sich ausgedacht hat. Ich freue mich immer wieder, ins Atelier zu kommen und dort mit meinen Mitarbeitern zu sprechen und zu arbeiten — ein gewachsener Kreis, den ich sehr mag. Es gibt Leute, die schon sehr lange dabei sind — es ist einfach toll, wenn man sich kennt. Man weiß, worauf es ankommt, es ist für mich auch eine große Freude, etwas an Jüngere weiterzugeben und zu erleben, wie das fruchtet — was will man mehr?

Bildest du auch aus – kann man bei Dir eine Lehre machen?

Nein, es ist kein explizites Ausbilden im herkömmlichen Sinn. Dadurch, dass ich lange Zeit an der Hochschule als Professorin gearbeitet habe, tue ich das automatisch.  Ich habe mich so daran gewöhnt, Menschen etwas zu erklären, dass sie quasi ein Studium gleich mitgeliefert bekommen, wenn sie mit uns im Atelier arbeiten. Es ist, als ob man in eine Kunsthandwerkstatt im Mittelalter kommt, und in die „Meisterklasse von…“ aufgenommen wird.

Dabei lernt man durch das Beobachten. Man vermittelt durch die tägliche Arbeit und das Miteinander seine Geheimnisse. Man gibt also ein Wissen weiter, an dem man lange gearbeitet hat. So was gibt es nicht in Schulen, das ist vermittelt von persönlichem Wissen.

 

2. Ich kenne die kleine Geschichte, dass dein erstes kreiertes Modestück ein Häckel-Bikini für die mittlerweile renommierte Fotografin Esther Haase war — gab es damals schon den Traum, Modedesignerin zu werden?

Ja, ich bin eigentlich immer zwischen Kunst und Mode hin und her geschwankt. Ich habe mich schlussendlich für die Mode entscheiden, weil alles, was ich Richtung Kunst gemacht habe zu dekorativ war —für die Kunst wiederum zu wenig. Ich wusste irgendwie noch zu wenig vom Leben, um Konzeptkunst machen zu können.

Ich bin eine ganz große Idealistin und möchte harmonisieren, ich bin kein Provokateur. Ich suche Lösungen. Da war ich zu dem Zeitpunkt in der Kunst falsch aufgehoben, passte aber gut in die Mode rein. Mich hat das Rollenspiel in der Mode schon als Kind fasziniert. Wenn meine Mutter mir etwas Neues zum Anziehen gekauft hat und ich es angezogen habe, hatte ich das Gefühl, ich bin ein neuer Mensch. Eine andere Rolle. Es geht nicht um „Kleider machen Leute“, sondern, wie man sich selbst darin fühlt. Durch Mode kann man immer wieder ein neues Bild von sich selbst kreieren.

Zudem hat mich das Handwerkliche immer begeistert. Ich habe mit neun schon angefangen zu häkeln und zu stricken wie eine Verrückte. Ich weiß auch gar nicht genau, woher ich das habe oder wer mir das beigebracht hat. Aber ich habe mich fast jede Nacht mit Handarbeit beschäftigt. Dabei ist dann eine kleine Kollektion von Bikinis entstanden. Ich weiß noch genau, wie sie ausgesehen haben. Dreiecke mit Bändern an der Seite in verschiedenen lila-Tönen. (Sie lacht)

Die Bikinis wurden dann in einem Kinderladen verkauft und die Mutter von Esther (Sybilla Haase) hat sie dort entdeckt und bei mir einen in der passenden Größe für ihre Tochter bestellt. Also bin ich im Alter von zwölf zu Esther gefahren und habe ihre Maße abgenommen . Meine erste Auftragsarbeit, sozusagen.(lacht wieder) So haben wir uns kennengelernt und seit dem pflegen wir eine intentsive Freundschaft.

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3. Wie ist dein Weg weiter gegangen, welche Etappe in deinem künstlerischen Leben würdest du als wichtigsten Schritt bezeichnen?

Mehrere, ersteinmal die künstlerische Prägung durch meine Mutter. Sie hat mich in Kunstausstellungen mitgenommen, die sonst Kinder in dem Alter nicht zu sehen bekommen. Den Maler Egon Schiele fand ich ziemlich rätselhaft, zugleich spannend und aufregend, obwohl ich definitiv noch zu jung war, als ich die Ausstellung gesehen habe.

Einen zweiten Schlüsselmoment gab es dann in der Schule. Ich war vierzehn oder fünfzehn und wir sollten im Kunstunterricht eine Interpretation eines Andersen-Märchens anfertigen. Ein ziemlich brutales Märchen, grauenhaft, mit geschlachteten Jungfrauen und so weiter. Ich habe es dann genauso illustriert, wie ich es empfunden habe: grausam und düster. Zum Unverständnis der Klasse (die niedliche Märchenbilder gemalt hat) habe ich eine sehr gute Note bekommen. Mir wurde dadurch klar, dass ich die Dinge irgendwie anders sehe und offensichtlich eine künstlerische Neigung habe, Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Mich hat nicht das Bebildern sondern die Emotion an dem Märchen begeistert.

Mein Lehrer hat mich dann bestärkt, auf diesem Weg der künstlerischen Entwicklung.

Dann natürlich mein Mode-Studium und dass ich auf viele unterschiedliche Menschen getroffen bin. Und das ist bis heute so, dass mich Menschen sehr inspirieren. Durch diesen Kontakt oder Impuls entwickeln sich bei mir Ideen und ich finde es wunderschön, diese mit Anderen zu teilen. Auf lange Sicht gesehen macht es auch den Unterschied zu anderen ModedesignerInnen. Ich entwickle und arbeite einfach gerne im Team.

Auch Begegnungen spielen eine große Rolle. Auf der Veddel zum Beispiel, da treffen sehr viele unterschiedliche Menschen und Kulturen aufeinander   — das mag für Viele zu anstrengend sein, für mich ist das Gespräch eine Art „künstlerische Nahrung“, durch die sich Ideen und Projekte entwickeln. Das Ganze dann auch in die Tat umzusetzen ist mir dabei sehr wichtig. Viele reden und tun es dann doch nicht. Es ist mir wirklich unerträglich über etwas zu sprechen, was nicht realisiert wird, da komme ich mir vor wie eine Betrügerin.

Ich bewege mich in einem Raum zwischen Mode, Kunst und sozialem Kunstwerk. Ich agiere in dieser Welt ein wenig wie die Gebrüder Grimm. Ich sammle Geschichten und bringe sie zum Ausdruck, ohne natürlich die Urheberschaft zu verleugnen.



4. Du hast ja vor Jahren den Verein „Made auf Veddel“ gegründet. Wie kommt man auf so eine Idee, Frauen mit Migrations-Hintergrund auszubilden und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre handwerklichen Traditionen mit einzubinden? Integration durch Mode?

Mode ist ein Thema, das viele begeistert und durch Kulturen unterschiedlich geprägt ist. Durch die Verknüpfung von handwerklicher Tradition mit hochwertigem, nachgedachtem? Design schafft man so etwas wie „wahren Luxus“. In jedem Detail dieser Produkte vermittelt sich Liebe, Zeit und Hochwertigkeit. Und eine Achtung gegenüber denen, die es angefertigt haben. Es sind „beseelte Kleidungsstücke“, weil es Handarbeit ist.

Mir fällt dazu ein Schlüsselerlebnis ein: Ich war als Kind auf einem Kindergeburtstag eingeladen. Das Geburtstagskind hat sich Kleidung für ihre Barbiepuppe gewünscht. Eins der Kinder, die eingeladen waren, kam aus einer Schaustellerfamilie und übergab ein selbst gehäkeltes Kleid. Ich war total begeistert und gerührt: Wie toll, sie hat sich diese Mühe gemacht, dieses Kleid zu häkeln — und war schlussendlich geschockt, dass die anderen Mädchen das hässlich fanden und es buchstäblich „in den Dreck“ gezogen haben.

Dieses Erlebnis des Mobbing hat mich bis heute begleitet und macht mich immer noch wütend. Und irgendwie ist dieses Projekt „Made auf Veddel“ jetzt die Antwort. (sie lacht)

Es ist doch viel wertvoller, jemand verbringt Zeit, denkt nach und fertigt etwas selbst. Deswegen ist es für mich eine beseelte Kollektion.

 

5. Der Weltschal – ein weiteres Projekt. „Ein Schal für Weltoffenheit – und als konkrete Förderung von Integrationsprojekten!“. Wie bekommt man Atelier- und soziale Projektarbeit zeitlich unter einen Hut? Was ist dir persönlich daran wichtig?

Für mich ist der Weltschal ein Symbol für Demokratie und deren Werte. Vielen ist nicht oder nicht mehr bewusst, wie wichtig diese demokratischen Werte sind, es ist die Welt, in der wir selbstverständlich leben. Wie muss es  sein, in anderen Ländern, in denen diese Werte nicht selbstverständlich sind? Oft erfahren wir die Gesamtheit der Missstände auch nicht, da die Betroffenen sich nicht frei äußern können oder dürfen.

Das Recht, zu protestieren und der freien Meinung ist ein wichtiges Grundrecht, das für alle gelten muss. Der Weltschal soll zeigen, dass wir alle zu einem Ganzen gehören und jeder in diesem übergroßen Ganzen seinen gleichberechtigten Platz haben muss. Der Weltschal steht für Weltoffenheit, Demokratie und Vielfalt. Wir haben alle eine DNA, aber jede DNA ist unterschiedlich. Es sollte nicht mehr gelten, welcher Religion oder Hautfarben wir angehören. Aus diesem Gedanken ist unser Logo entstanden. Es ist an die DNA  angelegt und quer gesehen eine Herzfrequenz mit dem Namen  „LIEBERTA“ (Freiheit und Liebe).

Das „Weltschal Projekt ist genauso aufgebaut wie „Made auf Veddel“: Es werden Patenschaften vergeben, an Konsulate, Stiftungen, Einzelpersonen. Künstler, Flüchtlinge, Menschen wie du und ich stricken und machen diese Flaggen und die Paten werden namentlich aufgeführt. Das Minimum für die Patenschaft ist 1000,- Euro. 150,- bekommt der/diejenige, der gestrickt hat, abzüglich der Produktionskosten fliesst der Rest erst in „Made auf Veddel“ oder ab nächstem Jahr in ein weiteres Projekt für Flüchtlinge.

 

6. Wie wichtig ist dir persönlich Mode – weiss du schon abends was du am nächsten Morgen aus dem Schrank holst?

Mode ist etwas sehr Schönes und ich liebe es, mich damit zu beschäftigen. Ich liebe dieses Rollenspiel, dabei ist mir die Wirkung nach außen nicht so wichtig. Es geht mir mehr um das eigene Gefühl.

Meine Mutter ist Italienerin, da wird sehr selbstverständlich mit Mode und Ästhetik umgegangen. Die Frauen ziehen sich nicht für Männer an, sondern für sich selbst. Die Kleidungsfrage kann eine Respekts-Frage sein: Wenn man eingeladen ist, kleidet man sich eben dementsprechend. Ich bin eine Kostümbildnerin für den Alltag — im Beruf und privat.

 

7. Heute mal richtig faul sein – was fällt dir spontan dazu ein?

Den ganzen Tag im Bett liegen zu bleiben und unterschiedliche Bücher zu lesen. Ich lese immer drei gleichzeitig, einen Krimi zur Entspannung, ein Sachbuch und einen Roman. Oder Filme oder Serien ansehen, zu denen ich sonst nicht komme.

 

8. Was ist der größte Kompromiss zwischen Geld verdienen und Selbstverwirklichung?

Ich glaube, es ist genau das, was ich mache. Ich habe den idealen Kompromiss gefunden, von dem leben zu können, was mir Freude macht. Nicht zu viel und nicht zu wenig, auch wenn es manchmal anstrengend ist. Ich bin ein idealistischer Mensch und brauche es, Dinge zu tun, die für mich sinnvoll sind. Ich kann mir für mich nicht vorstellen, einen Beruf nur des Geldes wegen zu haben.

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9. Innere Ausgeglichenheit und Ruhe sind das, was du ausstrahlst — wie schaffst du es, dich trotz dieser vielen Projekte um deine innere Ruhe zu kümmern?

Ich bin im Laufe meines Lebens immer ruhiger geworden. Je mehr Anforderungen an mich gestellt worden sind, desto wichtiger wurde es, mich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Das, was am meisten Energie kostet, ist zu viel Unruhe. Ich liebe die Kombination aus Chaos und Ordnung — Chaos für die Inspiration und Ordnung für Effizienz. Wenn ich das Chaos ordne, bringt das in mir eine Ruhe. Man kann irgendwie sagen, früher war ich ständig „auf Sendung“, immer unruhig und schnell gelangweilt. Heute bin ich mehr auf „Empfang“.

 

10. Nenne mir bitte spontan 3-5 Begriffe, die dir zu deinem Job einfallen?

Denken, ganz viel denken, kombinieren, reden, tun, realisieren.

 

11. Du kennst vielen Menschen, viele Menschen kennen dich — du bist das was man heute „Networker“ nennt. Ist das etwas, dass du bewusst ansteuerst oder ist das eher einfach passiert?

Das hat sich entwickelt. Ich bin einfach offen und gebe gerne Kontakte weiter. Ich finde sogar, es ist unterlassene Hilfeleistung, Wissen das helfen kann, nicht weiterzugeben. Es ist ein Geben und Nehmen und jeder kommt irgendwie weiter — das gehört bei mir total dazu. Für mich hat das Positive auch immer überwogen. Ich habe nicht so viele schlechte Erfahrungen damit gemacht. Ich bin ein Mensch, der sich nicht wirklich abgrenzt und habe auch keine Angst, dass mir etwas weggenommen wird.


12. Ich würde deine Kollektionen als sinnliche Aufforderung zur Weiblichkeit bezeichnen. Viel Seide, zarte Garne, die dem Körper schmeicheln. Alles andere als Mainstream-Unisex – und definitiv nicht trendorientiert. Wie siehts du das, die uniformierte Gleichförmigkeit von Mann und Frau in der Mode?

Ich finde toll, wenn Frauen Frauen sind. Heißt: Weiblichkeit und Emanzipation sind keine Widersprüche. Ich mache gerne „Anlass-Mode“, weil ich es mag, wenn Menschen sich ankleiden, und mit Frauenkollektionen kann man viel mehr machen als für Männer.

 

13. Eine Herzensangelegenheit von dir…was kann das sein?

100% das Thema Erhaltung der Demokratie, Freiheit und das „Made auf Veddel“ zu erhalten.

 


Quickreport:

1.süss oder salzig? salzig

2. morgens oder abends? beides

3. mehr ist mehr oder weniger ist mehr? kommt drauf an

4. lieber allein oder am liebsten mit vielen? beides

5. auto oder fahrrad? zu fuss, taxi

6. sekt oder Selters? beides

7. berge oder meer? beides

8. electro oder pop? beides, mehr pop

9. bleistift oder kugelschreiber? je nach anlass

10. rom oder hongkong? beides

 

…Danke für dein Mitmachen- und dass du uns teilhaben lässt.


 found // by cris

sibilla  // Allein der Name passt schon zu schillernder Mode. Gut, dafür kann man ja nichts, den bekommt man verpasst. Aber bei Sibilla passt es, oder sie hat es einfach passend gemacht.

„Machen“, da sind wir dann bei dem nächsten wichtigen Punkt um ihre Person zu beschreiben: Sie „macht“. Irgendein Projekt gibt es immer, zunehmend engagiert im sozialen Bereich, aber nicht zur eigenen Gewissensbefriedigung. Sie macht so, dass sie eine Möglichkeit findet, es mit ihrem Beruf zu verknüpfen, um somit, wie sie selbst sagt, „beseelte Stücke “ gepaart mit ihrem Stil stolz zu präsentieren.

Wie oft hat man das gehört, „Lass‘ mal ein gemeinsames Projekt machen!“? Bei diesem Satz bleibt es dann meist. Bei Sibilla nicht. Ich kenne sie schon lange, habe sie aber tatsächlich noch niemals in Jeans oder Jogginghose gesehen— und unsere Weg kreuzen sich durchaus öfter. Wir leben schließlich im gleichen „Dorf“ in Hamburg, St. Georg.

Sibilla hat einfach Stil, einen eigenen Stil, und das mag ich. Eine Ästhetin, der ich abnehmen kann was sie macht – Mode – weil sie es selbst lebt und ausstrahlt und zudem die Welt um sie herum dabei nicht vergisst —  tendaysaweek

 


 

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photo // by esther haase, www.estherhaase.de

Glamourös, sinnlich, sportlich, diszipliniert, wild, zäh, lustig, emphatisch, ängstlich & mutig zu gleich, sexy — das wären die Begriffe, die mir spontan zu Esther einfallen. Natürlich ist das Schubladendenken – und natürlich macht sie viel mehr aus, aber ich erlaube mir mal diese kleine Wortsammlung. Denn wir beobachten und begleiten uns schon seit vielen Jahren. Aus einen Nebeneinander ist ein Miteinander geworden, mit viel Bewegung und Wandel. Das mag vielleicht daran liegen, dass Esther vom Tanz kommt. Mal ein Plié, mal ein Sprung, mal ein Spagat oder eine Verbeugung. Ja, mit Esther ist es ein wenig wie Tanzen, dabei kann sie führen, sich aber auch genauso gut hingeben. Sie hat ein Gefühl für Bewegung und Harmonie, körperlich und zwischenmenschlich, und dieses Talent bringt sie auch in ihren Bildern zum Ausdruck.

Es beeindruckt mich immer wieder, wie sie Menschen strahlen lässt, das Besondere erkennt und inszeniert, um diesen Moment in ihren Bildern festzuhalten- tendaysaweek. 


make up // by jan sebastian brandt, salon andrea wolf, hair // by steve hence, salon andrea wolf


 

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